Veranstaltungsarchiv

Vom Rauschen des Systemkonflikts: Mad Men (2007–2015) als Sittenbild der Vereinigten Staaten im Kalten Krieg

Ringvorlesung: Bewegende Bilder. Filme und Kalter Krieg
Der Kalte Krieg war auch ein Krieg der Kulturen und Medien. Die Beiträge der Ringvorlesung gehen anhand zeitgenössischer und aktueller Filme den Fragen nach, wie sich die Konjunkturen der Systemkonfrontation im Medium Film widerspiegelten und welche Stereotype, Figuren sowie Narrative sich bis heute erhalten oder gewandelt haben.
Do, 11.11.2021, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

13 Days (2001) – John F. Kennedy und die Kuba-Krise

Ringvorlesung: Bewegende Bilder. Filme und Kalter Krieg
Der Kalte Krieg war auch ein Krieg der Kulturen und Medien. Die Beiträge der Ringvorlesung gehen anhand zeitgenössischer und aktueller Filme den Fragen nach, wie sich die Konjunkturen der Systemkonfrontation im Medium Film widerspiegelten und welche Stereotype, Figuren sowie Narrative sich bis heute erhalten oder gewandelt haben.
Do, 28.10.2021, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

“Vom Brennpunkt zum Mythos: Die Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie 1961”

Podiumsdiskussion
Vor 60 Jahren, am 27. Oktober 1961, standen sich am Grenzübergang in der Friedrichstraße US-amerikanische und sowjetische Panzer bedrohlich gegenüber. Die Nachrichten und Bilder von der Panzerkonfrontation verbreiteten sich wie ein Lauffeuer und machten den Checkpoint Charlie weltberühmt. Nach 16 Stunden zogen die Panzer ab, die beiden Supermächte hatten sich friedlich geeinigt. In der Veranstaltung diskutieren Expertinnen und Experten die Hintergründe des Konfliktes und seine Rolle im Kalten Krieg. War es nur ein medienwirksames Säbelrasseln oder stand die Welt kurz vor einem neuen Krieg?
Mi, 27.10.2021, 19:00
Asisi-Panorama "Die Mauer"

#60JahreMauerbau. "Meet an Expert" und Science-Quiz.

Ein Abend über Grenzen
Die Geschichte der DDR, der deutsch-deutschen Teilung und des Kalten Krieges ist im Lehrangebot westdeutscher Bundesländer bislang kaum, an ostdeutschen Universitäten immer weniger vertreten. Anlässlich des 60. Jahrestags des Mauerbaus am 13.8.2021 laden der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, das Berliner Kolleg Kalter Krieg am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin und die Stiftung Berliner Mauer Nachwuchswissenschaftler/innen zur Beschäftigung mit diesen Themen ein.
Mi, 23.6.2021
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Autonome Außenpolitik im „Kalten Krieg“? Die Europäischen Gemeinschaften und der Versuch einer multipolaren Weltordnung

Brown Bag Breakfast mit Andreas Weiß
Obwohl die Europäischen Gemeinschaften klar im westlichen Block der Ost-West-Konfrontation eingebunden waren, gab es schon früh Versuche, eine eigenständige Wirtschafts- und Außenpolitik zu betreiben. Der Vortrag stellt hier eine bisher wenig untersuchte Perspektive vor: Partnerschaftspolitik von Regionalorganisationen im UN-Rahmen zur Etablierung einer multipolaren Politik.
Do, 3.6.2021, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Eine »Neue Kulturelle Weltordnung«? Die Restitution von Kulturgütern im Kontext der Dekolonisierung, 1970-1990

30. Brown Bag Breakfast mit Ellen Pupeter
Mit ihrer Unabhängigkeit forderten zahlreiche Staaten in Afrika und Asien die Rückgabe von Kunst- und Kulturgegenständen, die während der Kolonialzeit in die Länder des Globalen Nordens transloziert worden waren. Ellen Pupeter untersucht den unter dem Leitbegriff einer "Neuen Kulturellen Weltordnung" diskutierten Prozess der internationalen Auseinandersetzung über die postkoloniale kulturelle Restitution seit den 1970er Jahren.
Do, 6.5.2021, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Die Organisation sozialistischer Souveränität. Diplomaten und Diplomatie der DDR 1949-1990

29. Brown Bag Breakfast mit Björn Hofmeister
Als außenpolitischen Repräsentanten, Vermittlern und Akteuren kam ostdeutschen Diplomaten eine zentrale Bedeutung für die Verhandlung der völkerrechtlichen Souveränität der DDR zu. Dieses Forschungsdesiderat untersucht Björn Hofmeister und stellt erste Ergebnisse seiner Studie vor.
Do, 15.4.2021, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Freiheit, Sicherheit und Deeskalation – Liberalismus und Kalter Krieg 1970-1990

Tagung
Gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit organisiert das Berliner Kolleg Kalter Krieg am 5./6. November 2020 eine Tagung zum Thema "Freiheit, Sicherheit und Deeskalation – Liberalismus und Kalter Krieg 1970-1990".
Do, 5.11.2020 bis Fr, 6.11.2020
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Conflict and the Senses in the Global Cold War: From Propaganda to Sensory Warfare

International Workshop
Gemeinsam mit der Stiftung Luftbrückendank und der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv veranstaltet das Berliner Kolleg Kalter Krieg am 13.-16. Oktober 2020 einen Workshop zum Thema "Conflict and the Senses in the Global Cold War: From Propaganda to Sensory Warfare".
Di, 13.10.2020 bis Fr, 16.10.2020
Berlin Center for Cold War Studies

Dreißig Jahre Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die internationale Gründungsgeschichte der Berliner Republik

Internationale Tagung in Berlin
Gemeinsam mit dem AlliiertenMuseum veranstaltet das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin am 5. und 6. Oktober 2020 eine Tagung zum Thema "Dreißig Jahre Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die internationale Gründungsgeschichte der Berliner Republik" in Berlin.
Mo, 5.10.2020, 13:00 bis Di, 6.10.2020, 13:30
Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum

Solidarity and Humanitarianism in the Global South between Decolonization and the Cold War (1960s-1980s)

International Workshop
Gemeinsam mit dem Centre Marc Bloch und der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung veranstaltet das Berliner Kolleg Kalter Krieg am 28./29. September 2020 einen Workshop zum Thema "Solidarität und Humanitarismus im Globalen Süden".
Mo, 28.9.2020 bis Di, 29.9.2020
Centre Marc Bloch

Goodbye Checkpoint Charlie - Digitale Veranstaltungsreihe

Die internationalen Verhandlungen zur deutschen Einheit
Das Berliner Kolleg Kalter Krieg am Institut für Zeitgeschichte erinnert gemeinsam mit der Stiftung Berliner Mauer, mit dem AlliiertenMuseum, dem Institut für Zeitgeschichte, dem Verein Zentrum Kalter Krieg – Black Box und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in einer digitalen Veranstaltungsreihe an den Abbau des Grenzübergangs Checkpoint Charlie am 22. Juni 2020.
Mo, 20.7.2020 bis Mo, 31.8.2020
Berlin

"New World Order"? US-amerikanische und bundesdeutsche Zukünfte am Ende des Kalten Krieges, 1988-1994

28. Brown Bag Breakfast mit Peter Ridder
Wie veränderte das Ende des Kalten Krieges den Blick auf die Zukunft des internationalen Systems? Peter Ridder analysiert anhand der "New World Order" und "Partner in Leadership" (Bundesrepublik) handlungsleitende Zukunftsvorstellungen.
Do, 12.3.2020, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Drifting Apart: Internationale Institutionen in der Krise und das Management von Dissoziationsprozessen

Workshop am Institut für Zeitgeschichte | Berliner Kolleg Kalter Krieg
Vom 9. bis 10. März 2020 findet am Berliner Kolleg Kalter Krieg ein Workshop des Verbundprojekts "Drifting Apart: Internationale Institutionen in der Krise und das Managment von Dissoziationsprozessen" statt.
Mo, 9.3.2020 bis Di, 10.3.2020
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Revolution von unten? Perestroika und die Implosion der Sowjetunion

Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“
Der Zusammenbruch der Sowjetunion und das Ende des Kalten Krieges sind untrennbar mit dem Namen Michail Gorbatschow und seiner Politik der Perestroika verbunden. Yuliya von Saal beleuchtet in ihrem Vortrag seine Reformansätze, die – wenngleich unbeabsichtigt – zur Implosion der Sowjetunion beitrugen.
Do, 6.2.2020, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

Das kurze Leben des Philipp Müller: Vom FDJ-Demonstranten West zum Widerstandshelden Ost

27. Brown Bag Breakfast mit Alfons Kenkmann
Philipp Müller, erschossen auf einer Friedensdemonstration 1952, war der erste Demonstrationstote der Bundesrepublik. Alfons Kenkmann analysiert die politische Instrumentalisierung sowie die öffentliche und juristische Aufarbeitung des Vorfalls in Ost- und Westdeutschland.
Do, 6.2.2020, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Klima-Wandel? Das Ende des Kalten Krieges und der Beginn der internationalen Klimapolitik – Vortrag von Pascal Pawlitta

Ringvorlesung "Das Ende des Kalten Krieges"
Die Problematik eines menschengemachten Klimawandels gewann am Ende des Kalten Krieges zunehmend auch auf internationaler politischer Ebene an Bedeutung. In seinem Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Das Ende des Kalten Krieges" beleuchtet Pascal Pawlitta Möglichkeiten und Grenzen der multilateralen Klima-Verhandlungen.
Do, 23.1.2020, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

Das chinesische 1989 in globalgeschichtlichem Kontext - Vortrag von Felix Wemheuer

Ringvorlesung "Das Ende des Kalten Krieges"
1989 war ein "Wendejahr" für Osteuropa und Russland, nicht jedoch im asiatischen Raum. Professor Felix Wemheuer analysiert in seinem Vortrag die Lehren, welche die Kommunistische Partei Chinas aus dem folgenschweren Umbruch für den eigenen Regimeerhalt zog.
Do, 9.1.2020, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

The East German Travel Cadre System as Soft Power Capacity in the Cold War

26. Brown Bag Breakfast mit Astrid Hedin
Astrid Hedin presents her research project about the administrative routines of a communist regime travel cadre system, based on the East German example. She examines how communist regimes built and institutionalised an encompassing administrative state capacity to control and shape micro-level professional contacts with the West.
Do, 9.1.2020, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Emotionalisierung und Selbstvergewisserung: Bundesdeutsche und französische Perspektiven auf das internationale Wendejahr 1989/90 - Vortrag von Hélène Miard-Delacroix

Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“
Des einen Glück, des anderen Leid. Hélène Miard-Delacroix beleuchtet in ihrem Vortrag in der Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“ bundesdeutsche und französische Emotionalisierungs- und Selbstvergewisserungsprozesse im Umbruchsjahr 1989/90.
Do, 5.12.2019, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

Ein neuer Kalter Krieg? Die Eskalation im Ost-West-Konflikt 1979 und die Gegenwart

Podiumsdiskussion in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Im Dezember 2019 jähren sich der NATO-Doppelbeschluss und der sowjetische Einmarsch in Afghanistan – und damit zwei Ereignisse, die vor 40 Jahren erheblich zur Verschärfung des Kalten Krieges beitrugen. Heute ist angesichts der sich erneut zuspitzenden Weltlage vielfach von einem neuen Kalten Krieg die Rede. Darüber diskutieren Gernot Erler, Christoph von Marschall, Bernd Rother und Agnes Bresselau von Bressensdorf in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Den Abend moderiert Elke Seefried. Einführung: Bernd Greiner (Berliner Kolleg Kalter Krieg).
Mi, 27.11.2019, 18:00
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Auf dem Weg zum Vierten Reich? Mauerfall und deutsche Einheit in internationaler Perzeption - Vortrag von Marc Dierikx

Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“
Der Fall der Mauer und die Schnelligkeit des deutschen Wiedervereinigungsprozesses überraschte viele Zeitgenossen und setzte die internationale Diplomatie unter Handlungsdruck. Anhand neu veröffentlichter Dokumente aus elf Staaten analysiert Dr. Mark Dierikx den Blick von außen auf die deutsche Einheit.
Do, 21.11.2019, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

Die unverhoffte Einheit. Die Wiedervereinigung Deutschlands als unerwartetes, aber unaufhaltsames Ereignis - Vortrag von Hermann Wentker

Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“
Obwohl ein Zusammenbruch der DDR undenkbar schien, wurden schon bald nach dem Mauerfall die Weichen für eine deutsche Wiedervereinigung gestellt. Hermann Wentker analysiert in seinem Vortrag diesen unvorhergesehenen, aber unaufhaltsamen Prozess.
Do, 7.11.2019, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

"Revisiting the 'Broken Promise' Controversy: Post-Cold War NATO Expansion, Thirty Years On"

24. Brown Bag Breakfast mit Prof. Dr. Mary Elise Sarotte
Haben die USA der Sowjetunion am Ende des Kalten Krieges versprochen, die NATO nicht nach Osten zu erweitern? Moskau sagt ja, Washington nein. Professorin Mary Elise Sarotte diskutiert diese Kontroverse in ihrem neuen Projekt auf Basis neuer Archivquellen.
Mi, 6.11.2019, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Ringvorlesung: Das Ende des Kalten Krieges

Humboldt-Universität zu Berlin | Wintersemester 2019/20
Die Ringvorlesung an der Humboldt-Universität zu Berlin widmet sich zum dreißigjährigen Jubiläum des Mauerfalls dem "Ende des Kalten Krieges" aus globalgeschichtlicher Perspektive. Namhafte Expertinnen und Experten werfen Schlaglichter auf das Ende der Systemkonfrontation in der Wahrnehmung politischer Akteure in Deutschland, Europa und der Sowjetunion. Zugleich wird das Jahr 1989 in China und hochaktuelle Themen wie der Beginn der internationalen Klimapolitik in den Blick genommen.
Do, 24.10.2019, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

Der vergessene Konnex: Abrüstung als Voraussetzung und Grundlage für das Ende des Kalten Krieges - Vortrag von Tim Geiger

Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“
Obwohl Abrüstung eine zentrale Voraussetzung für die Wiedervereinigung war, spielt sie in gängigen Narrativen kaum eine Rolle. Dr. Tim Geiger beleuchtet in seinem Vortrag die Hochphase militärischer Vertrauensbildung am Ende des Kalten Krieges.
Do, 24.10.2019, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

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